Venenleiden

Venenleiden

Kaum jemand kennt sie nicht: schwere Beine am Abend. Daran kann ein anstrengender Tag schuld sein, an dem man viel gesessen oder gestanden ist, es könnte allerdings auch ein erstes Anzeichen für Venenprobleme sein.

Symptome für Venenleiden gibt es viele. Wer bei hervortretenden Adern Ursachen erforschen möchte, sollte auch auf diverse andere Symptome von Venenleiden achten:

  • Adern am Fuß stark sichtbar
  • Dicke Adern am Bein
  • Hervortretende Adern
  • Sichtbare Krampfadern und Besenreiser
  • Schmerzen im Bein
  • Müde, schwere Beine
  • Nächtliche Beinkrämpfe
  • Juckreiz
  • Brennen
  • Kribbeln
  • Spannungsgefühl
  • Trockene und dünne Haut über der betroffenen Vene
  • Stechende Schmerzen
  • Druckschmerz
  • Geschwollene Knöchel und Unterschenkel
  • Rötungen oder andere Verfärbungen
  • Hautgeschwüre im Knöchelbereich

Auch leichte Symptome sollten vor allem bei Wiederkehr nicht verharmlost werden. Eine Nichtbehandlung kann zur Verschlechterung des Beschwerdebildes oder weiteren, schwerwiegenden Venenerkrankungen führen. Diese sollte man auf jeden Fall medizinisch abklären lassen. Dafür sucht man am besten Spezialistinnen oder Spezialisten im Bereich Phlebologie oder für Hauterkrankungen auf.

Venenschwäche – was tun?

Wenn eine Venenschwäche vorliegt, reichen Maßnahmen, die zur Vorbeugung eingesetzt werden, oft nicht mehr aus, um eine Verschlechterung zu verhindern. Der wichtigste Baustein in der Behandlung einer Venenschwäche ist die Kompressionstherapie. Sie hilft beim Schließen der Venenklappen und somit beim Rücktransport des Blutes zum Herzen.

Aber wie wirkt die Kompressionstherapie bei einem Venenleiden?

Das Prinzip besteht darin, von außen kontrolliert Druck auf das Gewebe und das darin liegende Venensystem auszuüben. Dadurch wird der Durchmesser der Venen verringert. Nicht vollkommen schließende Venenklappen können so wieder ganz schließen und als Rückstoßventile funktionieren. Der abnehmende Druck eines Kompressionstrumpfes Richtung Herz unterstützt zudem den Transport des Blutes. Besonders gut funktioniert ein Kompressionsstrumpf in Kombination mit Bewegung. Dann kann die Wadenmuskelpumpe optimal arbeiten.

Neben der Kompressionstherapie können Medikamente eingesetzt oder verschiedene Behandlungen bzw. operative Eingriffe durchgeführt werden.

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