Kategorie: Funktionellen Elektrostimulation
Carmen, 54, Krankenschwester mit Fußheberschwäche durch verengten Wirbelkanal
Ich arbeite seit vielen Jahren im Klinikbetrieb und weiß, wie unterschiedlich Heilungswege verlaufen können. Nach meiner Lendenwirbeloperation blieb eine Einschränkung meines Gangs zurück, die meinen Alltag verändert hat. Was früher selbstverständlich war, wurde zu etwas, das Aufmerksamkeit und Kraft verlangte.
Die Manschette zur funktionellen Elektrostimulation, die ich täglich am Unterschenkel trage, arbeitet mit kleinen elektrischen Impulsen, die gezielt meine Muskulatur ansteuern.
Sie ist für Außenstehende kaum wahrnehmbar. Für mich ist sie ein präzises, fein abgestimmtes Hilfsmittel, das meinem Körper Stabilität und Richtung zurückgibt. Ich nutze sie vom frühen Morgen bis in den späten Abend und mit ihr fühlt sich Bewegung wieder vertraut an.
Ich gehe sicher durch lange Schichten in der Klinik. Ich fahre wieder Rad. Ich überrasche mich immer wieder selbst, wenn ich ohne Einschränkung über 25 km in den Alpen zurückgelegt habe. Und ich verbringe Zeit mit meinen Enkelkindern ohne darüber nachdenken zu müssen, ob ich Schritt halten kann. Vor dieser Versorgung war ich auf einen Rollator angewiesen. Heute gehe ich meinen Weg wieder frei und selbstbewusst.