Eine Person geht mit einem Unterschenkel-Orthesenschuh am linken Bein vor hellem Hintergrund

Orthesen

Ein Knie, das auf der Treppe plötzlich nachgibt. Ein Sprunggelenk, das beim ersten falschen Tritt wegknickt. Ein Rücken, der nach einer Stunde im Stehen nach einer Pause verlangt. Wenn ein Gelenk seinen Halt verliert, wird jede Bewegung zur Frage: Trägt es noch?

Eine Orthese gibt diese Sicherheit zurück. Sie stützt, führt oder entlastet – je nachdem, was Ihr Gelenk gerade braucht. Oft genug ist sie der Weg, einen Eingriff hinauszuzögern oder ganz zu vermeiden.

Ob nach einer Verletzung, nach einer Operation oder bei chronischem Verschleiß: Eine konservative Therapie mit einer Orthese kann bei vielen Beschwerden helfen – von der Lumbalgie über den Bandscheibenvorfall, die Osteoporose und die Kniegelenksarthrose bis zur Kreuzbandruptur oder Bandverletzung am Sprunggelenk. Welche Orthese zu Ihrer Diagnose passt, wählen wir gemeinsam mit Ihnen aus und passen sie genau an.

Fuß und Sprunggelenk

Hier trägt jeder Schritt das ganze Gewicht – entsprechend empfindlich reagiert das Gelenk auf Instabilität.

  • Sprunggelenksorthesen nach Bandrupturen, Verstauchungen, Verdrehungen, bei Kapselinstabilitäten oder postoperativ
  • Fußorthesen zur Korrektur der Großzehe bei Hallux valgus
  • Fußheberorthesen bei Fußheberschwäche
  • Walker bei Achillessehnenruptur, Marschfraktur oder schweren Verletzungen des Sprunggelenks

Knie

Das Knie verzeiht wenig. Eine Orthese zentriert die Kniescheibe, stabilisiert das Gelenk oder entlastet den abgenutzten Gelenkspalt – je nach Beschwerde.

  • Kniegelenksorthesen zur Zentrierung und Sicherung der Kniescheibe, etwa bei Patellahochstand, Jumper's Knee, Runner's Knee oder Patellasubluxation
  • Kniegelenksorthesen zur Stabilisierung bei Instabilitäten, Meniskusverletzungen oder Gonarthrose
  • Knieorthesen bei komplexen Verletzungen wie Kreuzbandruptur, Bandruptur, Meniskusverletzung oder Patellafraktur
  • OA-Orthesen bei Gonarthrose zur Entlastung und Stabilisierung – für mehr Lebensqualität trotz X- oder O-Bein

Hüfte

  • Hüftorthesen bei Coxarthrose zur Stabilisierung und Schmerzreduktion – und um einen operativen Eingriff hinauszuzögern

Rücken und Halswirbelsäule

  • Rückenorthesen in verschiedenen Ausführungen bei Lumbalgie, Ischialgie, Facettensyndrom, Spinalkanalstenose, Osteoporose, Wirbelfrakturen oder Rückenbeschwerden in der Schwangerschaft
  • Cervikalstützen zur Entlastung der Halswirbelsäule, zum Beispiel nach einem Schleudertrauma

Hand, Arm und Schulter

  • Handorthesen nach Prellungen, Verdrehungen oder Frakturen, bei Karpaltunnelsyndrom, Tendovaginitis, Bandverletzungen oder Instabilitäten
  • Daumenorthesen bei Rhizarthrose, Skidaumen oder anderen Verletzungen des Daumensattelgelenks
  • Ellenbogenorthesen bei Golfer- oder Tennisarm oder nach Operationen
  • Schulterorthesen zur Immobilisierung oder Lagerung nach operativen Eingriffen

Unser Schwerpunkt: die konservative Versorgung der Kniearthrose

Auf ein Krankheitsbild richten wir besondere Aufmerksamkeit – die Arthrose des Kniegelenks, medizinisch Gonarthrose. Durch eine X- oder O-Bein-Stellung trägt oft die innere oder äußere Gelenkfläche die Hauptlast. Der Knorpel nutzt sich dort schneller ab, und das Knie schmerzt bei jedem Schritt.

Hier lässt sich viel erreichen, ohne sofort zu operieren. Mit einer Kombination aus Schuheinlagen und einer Knieorthese verlagern wir die Last biomechanisch weg vom betroffenen Gelenkspalt. Das Gelenk wird entlastet, der Schmerz lässt nach – und Bewegung wird wieder möglich.

In enger Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt und Ihren Therapeuten finden wir die konservative Versorgung, die zu Ihrer Diagnose passt.